Einfach Energie sparen!

Am saubersten ist der Strom, der gar nicht erzeugt werden muss. Klingt nach Binsenweisheit, ist aber eine wichtige Erkenntnis. Und noch wichtiger ist jede kleine Einsparung – hier ein paar Anregungen fürs tägliche Sparen.

Sagen Sie's  gern weiter und begeistern Sie auch Ihre Familie von einfachen Stromspartipps! 

Pflänzchen in Glühbirne
© Pixabay, Alexas Fotos

Im Bad

Ganz oder gar nicht

Machen Sie keine halben Sachen mit Ihrer Kleidung und waschen nur, wenn die Waschmaschine wirklich voll wird.

Weniger ist mehr

Waschen Sie Ihre Wäsche, wenn es geht, anstatt bei 60°C öfter bei 30°C. So wird nur circa ein Drittel des Stroms verbraucht, der bei 60°C benötigt wird.

Voll beladen

Auch beim Wäschetrockner gilt: Bitte vollfüllen! Noch besser klappt das Trocknen mit gut vorgeschleuderter Wäsche. Am besten für die Umwelt ist es natürlich, wenn Sie die Wäsche an der frischen Luft trocknen.

Das Vollbad in Ehren

Beim Baden verbrauchen Sie circa dreimal so viel Wasser wie beim Duschen. Ziehen Sie daher die Dusche dem Vollbad vor. Mit Wassersparduschköpfen oder Durchlaufbegrenzern können Sie beim Duschen extra Kosten sparen.

Die Fönfrisur

Der Fön ist für viele ein täglicher Freund und Helfer. Wie wäre es, wenn Sie Ihre Haare so weit wie möglich luftrocknen und erst bevor Sie das Haus verlassen die letzten feuchten Haarpartien trockenföhnen? Ist besser für Ihre Mähne und die Umwelt.

In der Küche

Passender Topf und Deckel für die Herdplatte 

Um beim Kochen Energie zu sparen, verwenden Sie Töpfe und Pfannen, die genauso groß wie die Herdplatte sind. Die Wärme geht direkt ins Kochgeschirr über und die Umwelt freut's. Noch besser ist es, wenn Sie Topfdeckel verwenden – so kann die Wärme nicht entweichen und das Gekochte wird schneller gar.

Die Macht der Restwärme

Auf der Herdplatte: Während Sie kochen, steht Ihre Herdplatte permanent auf höchster Stufe? Besser, Sie schalten die Platte circa fünf Minuten vor Ende der Garzeit ab. Durch die Restwärme kann Ihr Essen weiterköcheln und Sie sparen Strom. (Das gilt allerdings nicht für Induktionsfreunde...)

Im Ofen: Das Rezept für eine leckere Pizza empfiehlt Ihnen, den Backofen vorzuheizen? Tatsächlich ist dies oft nicht nötig – schalten Sie stattdessen den Ofen einige Minuten vor Ende der Backzeit ab und nutzen dessen Restwärme.

Energiesparende Backformen

Wussten Sie, dass dunkle, emaillierte Springformen die Backzeit im Vergleich zu Weißblechformen um einiges reduzieren?

Den Durchblick behalten

Jedes Öffnen der Backofentür verbraucht zusätzliche Energie. Halten Sie lieber dessen Fenster sauber und schauen durch.

Mit Küchengeräten Energie sparen

Beim Sonntagsfrühstück dürfen frisch gekochte Eier, Kaffee oder Tee nicht fehlen. Nutzen Sie für die Zubereitung Kaffeemaschine, Wasser- oder Eierkocher. Das ist umweltfreundlicher, als jedes Mal Wasser auf der Herdplatte zu erhitzen.

Einfach Wasser sparen

Wenn Sie Ihren Wasserkocher nutzen, geben Sie nur so viel Wasser hinein, wie Sie auch wirklich benötigen – ist simpel und spart.

Nudelwasser aus dem Wasserkocher

Kochen Sie Wasser für Nudeln im Wasserkocher. Bis zur Fassungsmenge des Wasserkochers ist dies effizienter. Die Nudeln kochen im Topf am Ende schneller, als wenn man das Wasser komplett im Topf erhitzt hätte.

Kampf dem Kalk

Tun Sie Ihrem Wasserkocher und der Umwelt etwas Gutes, indem Sie ihn regelmäßig entkalken. Sonst braucht der Wasserkocher immer mehr Zeit, um aufzukochen und verbraucht mehr Energie.

Kein kalter Kaffee

Um den Kaffee warm zu halten, bietet sich die Heizplatte der Kaffeemaschine an. Stromsparender ist es, den frischen Kaffee in einer Thermoskanne warm zu halten.

Cool bleiben

Wenn Sie Lebensmittel aus dem Frost auftauen möchten, können Sie diese in den Kühlschrank legen. Der Clou: Der Kühlschrank muss weniger arbeiten, da die gefrosteten Speisen Kälte abgeben. Warme Speisen dagegen dürfen erst abgekühlt hineingelegt werden.

Volle Hütte

Wählen Sie beim Kauf eines Kühlschranks die Größe, die sie wirklich benötigen. Sie können ihn dann immer möglichst voll machen und so Kosten sparen, da weniger Platz für Außenluft vorhanden ist.

Geschlossene Gesellschaft

Öffnen Sie Ihren Kühlschrank so selten und so kurz wie möglich, denn jedes Mal entweichen circa 30 % der kalten Luft. Diesen Temperaturunterschied muss der Kühlkompressor ausgleichen und erzeugt mehr Energie.

Die richtige Umgebung

Der Standort des Kühlschranks entscheidet über seinen Energieverbrauch. Stellen Sie ihn also nicht direkt neben die warme Heizung oder setzen ihn direkter Sonneneinstrahlung aus. Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto weniger Energie benötigt der Kühlschrank zum Kühlen der Lebensmittel.

Gut verpackt

Möchten Sie wasserhaltige Lebensmittel in den Frost legen? Verpacken Sie diese vorher. Dann wird die Bildung von Eis an den Wänden des Kühlfachs verlangsamt.

Im Büro

Kabel statt Funk

Drahtlose Mäuse und Tastaturen liegen im Trend. Manko: Sie benötigen Batterien, die mit ihren Materialien die Umwelt belasten und gewechselt werden müssen. Besser: Kabeltastaturen und -mäuse verwenden, da hier der Batteriewechsel entfällt.

Bildschirmschoner war gestern

Bunte Blubber-Blasen schweben über den Bildschirm – was in den 80-ern den Zweck hatte, sich einbrennende „Geisterbilder“ bei Bildschirmpausen zu vermeiden, ist heute ein wahrer Energiefresser. Der Bildschirm bleibt angeschaltet und Arbeitsspeicher sowie Grafikkarte arbeiten trotzdem. Verzichten Sie auf die Schoner und schalten Sie in Pausen den Bildschirm ab – der Umwelt und Ihrem Geldbeutel zuliebe.

Schalt mal ab!

Was im Leben gilt, trifft auch aufs Energiesparen zu: Schalten Sie Ihre elektrischen Geräte öfter komplett vom Strom ab. Das geht ganz einfach mit ein- und ausschaltbaren Steckdosen oder Steckerleisten.

Ladegeräte weg vom Strom

Fast täglich laden wir unsere Smartphones auf und lassen das Ladekabel meist in der Steckdose hängen – bereit für die nächste Ladung. Vorsicht: Hier verbraucht das Ladegerät weiterhin Strom. Ziehen Sie es komplett aus der Steckdose!

Erleuchtung am Arbeitsplatz

Sie mögen es gern hell erleuchtet an Ihrem Arbeitsplatz? Anstatt den Bildschirm auf volle Helligkeit zu stellen, hilft bereits eine kleine Schreibtischlampe mit LEDs.

Graue Zellen anstrengen

Ja, auch Recherchen im Internet verbrauchen Energie – 100 Mal googeln braucht so viel Strom wie eine 60-Watt-Glühbirne in einer halben Stunde. Deshalb: Lassen Sie das Internet öfter links liegen und aktivieren Ihre eigenen grauen Zellen. Und wenn Sie eine URL kennen, geben Sie sie direkt ein statt zu googeln!

Manche mögen‘s kühl

Schon gewusst, dass Akkus sich langsamer entladen, wenn man sie in einer kühlen Umgebung lagert?

Hell erleuchtet

Meist ist beim Neukauf eines technischen Gerätes die Helligkeit auf die höchste Stufe eingestellt. Für den normalen Gebrauch ist das meist nicht nötig. Prüfen Sie deshalb bei Neugeräten die Helligkeitseinstellungen und regeln diese nach unten.

Drum prüfe, wer sich bindet

Beim Kauf von Elektrogeräten sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse achten. Je grüner diese ist, desto umweltschonender ihr Stromverbrauch.

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